Viel Windenergie aus dem Norden
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| “Die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende ist ein entscheidender Schlüssel zur Erreichung der Klimaschutzziele“, sagt die Experten-Kommission der Bundesregierung zur Energiewende. Eine Untersuchung der Stiftung WWF zeigt nun: Manche Bundesländer sind auf einem guten Weg, andere haben deutlichen Nachholbedarf. Vergleicht man die Anteile der erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung, haben die nördlichen Bundesländer die Nase vorn. Der Grund: Dort stehen große Windkraftanlagen an Land und im Meer. Schleswig Holstein landet mit einem Anteil von 88 Prozent auf Platz 1, Mecklenburg-Vorpommern mit 82 Prozent auf Platz 2. Beim Ausbau von erneuerbaren Energien im Verhältnis zur Einwohnerschaft stehen die beiden Bundesländer zusammen mit Brandenburg an der Spitze. Die unteren Plätze nehmen die Stadtstaaten und Nordrhein-Westfalen ein, wobei Berlin auf dem letzten Platz landet. Das liegt unter anderem daran, dass in dicht besiedelten Räumen kaum Platz für Windräder ist. Allerdings liefern sich die Stadtstaaten ein kleines Rennen darin, alle Potenziale auszuschöpfen. So versuchen sie zum Beispiel, so viel Solar wie möglich auf Dächern zu installieren. Der WWF macht jedoch klar, dass der Weg noch weit ist. Er sagt: „Selbst die Bundesländer, die schon gute Fortschritte gemacht haben, müssen mit Blick auf die Zielerfüllung insgesamt noch zulegen.“ |